Brewery and Taproomtour in London – The Bermondsey beer mile

Bermondsey Beer Mile

Habe dieses Jahr fleissig in der Jury des World Beer Awards in London mitgearbeitet. Mein Nebensitzer beim Degustieren war der craftbeerverantwortliche Braumeister der San Miguel Gruppe in Spanien. Er hat mir den Tipp gegeben, dass keine 15 Minuten fußseitig von der Tower Bridge entfernt ein super hipster Craftbeer El Dorado zu finden sei. Also nichts wie hin…

Und die Gegend ist wirklich hipster und wenig von normalo Touristen besucht. Die craftbeer locations sind alle unter einer Bahnlinie beheimatet. Im Umkreis von 2 km sind hier knapp 20 Craftbeerhotspots in Form von kleinen Brauereien oder Bottleshops zu finden.

Los ging es mit dem Taproom der MOOR Beer Company. Der Kalifornier Justin Hawk hat seine Brauerei 2007 gegründet. Seit 2014 braut er seine Biere in Bristol in einer nagelneuen Brauerei. Da freut sich der Gustavo, einer meiner treuen Wegbegleiter in Sachen Bier.

Der Taproom ist echt fancy gestylt und ist seit 2018 hier am Start. Justin braut seine Biere ganz nach unserer deutschen handwerklichen Philosophie, selbstredend angelehnt an unser Reinheitsgebot. Bei ihm kommt keine Fischblase zur Klärung der Biere in den Tank. Dies ist in England übrigens durchaus üblich und hat dort eine lange Tradition. Dafür braut er mit der typischen Westcoast dryhopping Methode und zaubert daraus, wie er sagt, sein Modern Real Ale.

Im Hinterzimmer seines Taprooms hat er seine oak aged Fässer gelagert. Ganz wichtig ist ihm, dass die drinkability an oberster Stelle steht. Abgefüllt und ausgeschenkt wird aus kegs, casks, Dosen und Flaschen. Am Besten hat mir sein REVIVAL gemundet. Ein ganz ehrliches, super drinkable Bitter mit 3,8 Vol.%. Für mich eines der besten modernen Bitter. Ganz nach seinem Motto: Drink MOOR Beer.

Zwei Gleise weiter sind wir in die…

gestolpert… Den Bermondsey beer mile crawl gibt es übrigens seit 2014 und er ist total organisch gewachsen. Hier kommen und gehen die Bars und Taprooms wie die Sude einer florierenden Brauerei. Nichts hat wirklich Bestand bis auf die eingesessenen Craftbrewer der ersten Stunden. Die besten Besuchszeiten sind ab Freitag Nachmittag and the whole Saturday long. Da sind die meisten locations geöffnet.

Die meisten von ihnen sind sehr rough bis puristisch gestylt. Oak aged beer findet man nicht nur im Brew by numbers sondern auch….

…. in der…

Ein echter hotspot auf unserer Tour. Hier findet ihr zu den handwerklich sauber gebrauten Köstlichkeiten auch Leckeres auf die Gabel.

Und dann ging es Schlag auf Schlag von einer Craftbeerlocation in die Andere. So lange bis der Elefant kommt…

Und der hat super nette Leute und.…

… juicy IPA im Angebot. Wer es schön fruchtig mag, ist hier genau richtig.

Mein Fazit: Nach dem langen fancy craftbeer walk empfehlen wir einen Scotch Whisky Absacker an der Hotelbar mit James. Cheers.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.