Markus und seine Insel Brauerei

www.insel-brauerei.de

Zu oft habe ich die Legende über die seltenen Biere von Markus und seiner Insel Brauerei zu Ohren bekommen. Deswegen ab auf die ferne Insel Rügen. In der 2015 gegründeten nagelneuen Brauerei braut Markus seine seltenen Biere. Die Brauerei, wie auch deren Bierraritäten sind allesamt der genialen Schöpfungskraft von Markus entsprungen. Nach 16 Jahren bei der Störtebeker Braumanufaktur hat Markus den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und seinen Traum von Bier auf Papier gebracht und mit Hilfe belgischer Bierinvestoren diesen sogleich umgesetzt.

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In dem super gestylten Brauerei Shop habe ich sofort mega Lust auf die allesamt mit Flaschengärung hergestellten obergärigen Biere bekommen.

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Super geil die Flaschenverpackung. Markus, du bist echt der Hammer, so verhübscht man leckere Biere und kleidet sie der Qualität entsprechend ein. Wahnsinn!

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Richtig trocken im Hals wurde mir, als mir bewusst wurde, mit welcher Fachkompetenz Markus seine Biere braut. Nicht umsonst wurden 8 Biere 2016 beim World Beer Award in London mit Gold ausgezeichnet. Und das hat seine guten Gründe. Im Sudhaus…..

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…. ist mir gleich der Hopfenveredler ins Auge gesprungen. So ein Teil habe ich bei meinen letzten 200 Brauereibesuchen nicht gesehen. Dort fließt die nicht ganz kochende Würze gemächlich durch den leckeren Naturhopfen und nimmt somit nur die besten Hopfenöle und Aromen mit auf ihren Weg.

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Vergoren wird nur in offenen Bottichen. Und das, ohne die Hefe mit zu hohen Drücken aufgrund von riesigen Tankhöhen zu stressen. Ich liebe die offene Gärung. Nicht nur erotisch fürs Auge sondern am Schluss auch für den Biergaumen. Und man kann die Decke von Hand abheben, so bleiben dem Bier die unedlen Aromen erspart.

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Gereift und endvergoren wird dann klassisch in den Lagertanks. Vom Baltic Ale, Baltic Dubbel bis zur Meerjungfrau Natursauer haben alle Spezialitäten eine mega drinkability.

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Da macht das Biertrinken echt Spass.

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Mein Fazit: Dank Markus echte Biergenialität in Meck-Pomm.

Das Kühlschiff lebt – Brauen bei der Drei Kronen Brauerei Memmelsdorf

www.drei-kronen.de

Nach langer Winterpause und vielen Aufforderungen meiner Leserschaft melde ich mich wieder bier- und brauereigestärkt bei Euch zurück. Und zwar mit meiner ultimativen start up Frankenbierchallenge 2017. Die startete up ganz nach meinem Gusto. Nämlich mit dem Brauen eines Sudes K40 Krentzer 5,5 bei der Drei Kronen Brauerei in Memmelsdorf. Hierzu eingeladen haben mich der Brauereibesitzer Hans-Ludwig Straub, kurz Halu genannt und Jürgen Krentzer aus der Röhn. Jürgen, Cheffe des weltweit einzigen Rhönschafhotels, Beernerd, Malzfetischist und Kuckucksbrauer, braut seit 2005 bei und mit Halu seine Biere. Schon 57 Sude und immer wieder was Neues. Vom Antidepressionsbier ADB bis zum ……

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….K40 5,5. Und hier das Rezept gleich dazu. Mit hoffentlich 5,5Vol.% Alk. und lecker Spalter Select und Bavaria Mandarin gewürzt.

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Nach dem Würzekochen mit punktgenauen 13% Stammwürze waren die beiden richtig glücklich und stolz.

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Weltweit einzigartig ist die Würzelampe in Form einer Kerze. Damit wird die Trübungseigenschaft derselbigen genaustens begutachtet.

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Super genial und ebenfalls in dieser Form einzigartig ist der Schwadenabzug des Kühlschiffes. Hier hat Halu die Haube seines alten Läuterbottichs umgewidmet und sauber an die Decke gehängt.

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Vor dem Abkühlen auf dem Kühlschiff hat Jürgen erstmal geschrubbt und desinfiziert. Respekt Jürgen, du gibst echt einen halben Brauer ab… :-)

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Dann haben wir die 10 hl der guten Ausschlagwürze auf das Kühlschiff zum Abkühlen gepumpt. Das war ein intensiver sehr bewegender Moment für mich. Da kommen echte Gefühle auf, wie es halt so ist beim ersten Mal….. Ein Traum!

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Während des Abkühlens haben wir noch ausgetrebert, damit die Kühe auch noch was zu futtern bekommen…….

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…. und sind noch auf einen Schluck in den Lagerkeller zum Zwickeln. Frisch aus dem Tank und mega genial hat mir Halus Rauchbier, das Stöffle, geschmeckt. Sein Dunkles, der Bärendreck und seine Lotte, ein Helles mit dezenter Rauchbiernase, ebenfalls zum Reinliegen.

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Nach dem Brauen, Kühlen und Verkosten haben wir dann im Bräustüberl wohlverdient nach harter Arbeit Karpfen und Lotte genossen und gesellig den arbeitsreichen Tag gemütlich bei bierigen Fachgesprächen ausklingen lassen.

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Mein Fazit: Zitat Halu. “Bier hält, was Viagra verspricht”. Schön wars.

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Ale, Ale, Ale – Beerfestivalhopping in London

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Wenn im August an einem Wochenende in London gleich zwei angesagte Beerfestivals anstehen, dann kann ich nicht anders. Hotel buchen und ab Richtung Ales. Das Great British Beerfestival in der ehrwürdigen Olympia – Halle in Kensington war mein first Stop.

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Als erste Anlaufstelle habe ich mir meine liebste Londoner Brauerei in der Kategorie Traditionsbrauereien, die Fuller´s ausgesucht.

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Mit ihrem lecker Black Cap Stout bewaffnet ging´s ab in die Menge und auf Beerscouting Tour.

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Zweiter Stop, Real Ales antesten. Harter Job, denn der Weg durch trinkfreudige Engländer in Volksfeststimmung zum The Swan Stand “wird kein leichter sein”.

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Belohnt wird der beernerd visuell durch den coolen Zapfhahn-Highway und organoleptisch durch das mega leckere Oracle aus der Salopian Brewery, ein fresh sparkling vibrant sunflower gold citrusy Ale. Hammer.

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Genial, die Fassbierorga hinter den Kulissen. Da benötigt der Zapfer echt Draftkompetenz. Die Jungs und Mädels hinter den goldenen Hähnen des Bierolymp waren allesamt recht gut in Sachen Bier geschult.

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Für die Auszeit, for smoking or something else, waren extra Tische im Roulette-Style aufgebaut. Sein eigenes Glas wieder finden – ein Royal Flash.

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Gesehen – gelacht – und weiter ging es zum Real Craftbeer Festival mit der Tube zu der Station Bethnal Green am Ostrand der Millionenmetropole. Bei dieser Industriebrachenkulisse waren wir echt gespannt auf das, was uns innen erwartet.

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Über 30 geniale Craftbeer Brewer, die meisten aus UK, haben uns empfangen. Ein Vertreter aus good old Germany, Tilmans, war ebenfalls mit am Start.  Doch vorher war über die spannende Frage zu meditieren…..

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Innen total cooles Ambiente, der DJ mitten drin und jede Menge super nette hipster craftbeerfreaks .

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Nicht nur die Biere waren durch die Bank bemerkenswert, sondern auch der Style von manchen Craftbeer-Schänken.

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Jedenfalls kann ich Euch dieses Festival wärmstens an Euer Craftbeerheart legen, denn die Besucher wie die Brauer waren super geil drauf….

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…. und so habe ich manches interessante Gespräch führen und dazu lecker Ale trinken können.

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Mein Fazit: Ein Cheers auf das Craftbeer Festival London – I like it!

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Am Anfang war das Korn – Braugerstenernte im Schönbuchland

www.altdorfer-muehle.com

Es ist Erntezeit im Schönbuchland. Da habe ich mich doch gleich aufgemacht, um Euch hierüber zu berichten. Auf meinem Weg nach Altdorf bin ich an einem frisch abgeernteten Braugerstenfeld im Nirgendwo zwischen Hildrizhausen und Steinenbronn vorbeigedüst. In dieser Gegend wird der Bedarf an Braugerste von ca. 20 Landwirten für die Schönbuch Braumanufaktur auf ca. 100 ha (1.000.000 m2) angebaut. Bei einem Ertrag von ca. 6 Tonnen/ha entspricht dies ca. 600 Tonnen.

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Die Altdorfer Mühle wird von den Brüdern Ruthardt geleitet und wurde 1487 (!) erstmalig urkundlich erwähnt. Direkt nach dem Einbringen der Ernte fahren die Landwirte zur Mühle. Dort wird als Erstes eine Probe entnommen….

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… und von den Chefs persönlich genau untersucht. Und zwar auf Wassergehalt, Eiweißgehalt und hl- Gewicht. Das Hektolitergewicht wird zur Festsetzung des Getreidepreises ermittelt und entspricht dem Gewicht von 100l Getreide.

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Die Altdorfer Mühle ist ein rein familiengeführter Betrieb und erfasst ca 3.000 Tonnen Getreide p.a. Karl Ruthardt ist übrigens der geistige Vater des regionalen Braugerstenkonzepts der Böblinger Brauerei. Vor ein paar Jahren wurde kräftig investiert und so gilt sie als Musterbetrieb in ihrer Branche. Neueste Steuertechnik, von der Annahme bis zur Verladung, vom Allerfeinsten.

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Wenn die Proben die Qualitätsvorgaben erreichen und keine Auffälligkeiten zeigen, darf abgeladen werden. Natürlich auch hier Handbonitierung, will heißen – das Auge analysiert mit.

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Bevor die Braugerste ins Silo darf, wird sie gereinigt, also von Fremdkörpern befreit.

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Danach ging es auf Klettertour auf das Silodach. Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

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Echt beeindruckend der Blick ins Silo….

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… und auf die Mühle hinab. So schöööön. Und von der Mühle fährt die Gerste zur Mälzerei, wo sie verzaubert wird zu Braumalz, der Seele unserer guten Biere. To be continued……

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Mein Fazit: Charly, danke für den Einblick in dein Braugerstenuniversum.

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Interessantes rund um´s Bier – Prof. Dr. Ludwig Narziß

http://blogs.faz.net/bierblog/2016/04/14/verfaellt-das-deutsche-bier-die-letzten-50-jahre-bier-288/

Ein toller Blogbeitrag aus der FAZ über und mit meinem sehr geschätzten Professor aus Weihenstephaner Studientagen – lesenswert.

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von links Prof. Dr. Narziß, meine Wenigkeit, Otto Resch Braumeister Kauzen Bräu, Udo Schiedermaier Braumeister Radeberger

Weihenstephan – back to the roots

www.weihenstephaner.de

Nach langer Zeit hat es mich an den Anfang meiner studentischen Bierlaufbahn zurück katapultiert. Ins Herz der Brautechnischen Wissenschaften nach Freising. Dort habe nicht nur ich zwischen 1988 und 1991 mein Studium zum Dipl. Braumeister absolviert, sondern viele viele geschätzte Brauerkollegen aus der ganzen Welt ihr Basiswissen für die gute Bierherstellung erlernt. Die Uni gilt als der Studienhotspot für Brautechnologie.  Mit dabei an dem Tor zum Brauerglück……

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… der Otto von der Kauzen Bräu und der Udo von der Radeberger Brauerei. Sogleich ging es zu einem Verkostungsseminar in unserem alten Hörsaal. Fast so wie früher….

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In Weihenstephan wurden seit dem frühen Mittelalter schon Biere gebraut. Früher im Kloster und heute in der Staatsbrauerei. So gilt die Brauerei als die älteste weltweit. Das Sudhaus der Staatsbrauerei, inklusive Stromboli Innenkocher mit 9% Verdampfungsziffer von der Firma Krones, haben wir uns ausführlich erklären lassen.

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…. wie auch die 3 Versuchs- und Forschungsbrauereien nebenan mit 10l, 70l und 50 hl Ausschlagmenge.

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Und zwischendrin zur Stärkung zum Schweinsbratenessen ins Bräustüberl Weihenstephan nebenan. Sehr lecker.

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Dann haben wir noch den wunderschönen Kaltbereich, also den Gär- und Lagerkeller, besichtigt……

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…. bevor wir Abends unseren Professor Dr. Ludwig Narziss treffen konnten. Die lebende Brauerlegende. Er hat nicht nur vielen Brauerstudenten die Technologie der Würzebereitung beigebracht, sondern neben dem Schreiben vieler Fachbücher vor allem uns Studenten Respekt und Begeisterung für die Herstellung des Gerstensafts gelehrt.

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Mein Fazit: Weihenstephan, die Keimzelle guter Biere und Brauer.

Ganter – so schön kann Brauerei sein

www.ganter.com

Es geschah an einem heißen Augusttag 2015. Bei knapp 40°C, an einem Freitag Abend in Freiburg angekommen, ging ich vorbei an dem angesagtesten Studi Biergarten in town zur Pforte ins Herz des Bierglücks.

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Begrüßt wurden wir sehr herzlich von Geschäftsführer Frankenberger und Braumeister Dessecker im super gestylten Visitorcenter der Brauerlebnisführung. Die Erlebnisführung, nicht nur für Biernerds ein MUSS.

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Los ging es im wunderschönen old school 7 - Geräte - Kupfersudhaus, vollautomatisiert und technisch auf dem neuesten Stand.

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Klasse gemacht: Die Lichtinstallation des alten Maschinenhauses und die Animation der Hauptgärung im extra dafür aufgestellten und begehbaren Gärtank. Weltweit ziemlich einzigartig.

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Die Gär- und Lagertanks, Filtration und Fassabfüllung wurden 2011 komplett neu auf historischen Grund gebaut. Alles vom Feinsten und ebenso optisch in Perfektion umgesetzt.

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Auch mein Braumeister Gustl war voll verliebt in Tanks und Paneele……

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Das Highlight für mich ist die Cross Flow Membranfiltration. Mit dieser sehr modernen Bierfiltrationsanlage werden die Ganter Bierspezialitäten ohne Zusatz von Filtrationshilfsmitteln wie Kieselgur o.ä. glanzfein, sehr schaumstabil und umweltschonend filtriert. Hier habe ich das Neueste vom Neuen kennen- und verstehen lernen dürfen.

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Am Ende der Führung haben wir noch gemeinsam die “Giganter´sche” Hauptsorte Pils unfiltriert direkt aus dem Tank verkostet. Super lecker, feinherb und sehr sehr süffig.

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Mein Fazit: Badische Braukompetenz und Gastfreundschaft. Vielen Dank und auf ein Neues. LECKER.

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Lemke Charlottenburg – the royal beer of life

www.lemke.Berlin

Der Oli Lemke zählt in der Szene zu den echten Gründungsvätern der deutschen Craftbeer Bewegung. Bevor er seine erste Hausbrauerei 1999 am Hackeschen Markt gegründet hat, ist er viel und weit in Sachen Bier rumgekommen. In den 1980 ern, kurz vor meinereiner, bei der Brauerei Polar in Venezuela, in Japan and so on…. 2007 hat er die älteste Gasthausbrauerei Berlins, die Luisenbräu dazu gekauft und mit seinem super bierigen Craftkonzept umgestaltet. Bemerkenswert seine Real Beer Getränkekarte. Cool gestaltet ist diese für mich eine der schönsten ihrer Art. Ganz nach Oli´s Motto:

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Ich glaube, der Oli hat schon so ziemlich alles gebraut was bei drei nicht auf dem Baum war. Und das in seinem scheinbar harmlosen, aber mit allen Raffinessen ausgestatteten Sudhaus.

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Auch der Gärkeller, mit denen zum Verlieben schönen offenen Gärbottichen, top eingerichtet und super in Schuß.

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Damit seine Biere auch Zeit zum Reifen haben, hat Oli ausreichend hoch moderne Lagertanks mitten in der Gastro installiert.

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Was rauskommt, kann sich echt trinken lassen. Bemerkenswerte Topqualitäten über alle Bierleckereien hinweg. Spätestens hier schmeckt der letzte Bierlover die Lemkesche Bieraffinität.

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Mein Fazit: Heute mal ohne Worte………….

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Berlin Beer Week 2015 – Die Releasesparty im Lemke

www.berlinbeerweek.de

Am 13.6. hat sich das who is who der Berliner Craftbeerszene zur Eröffnungsparty der Berlin Beer Week hinter der Brauerei Lemke am Hackeschen Markt getroffen. Peter Lemke zaubert nicht nur geniale Biere, sondern auch respektable Eröffnungsansprachen.

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Beehrt wurde das  Verkostungsfeuerwerk von 12 Brauern, stellvertretend seien benannt: mein Berliner Lieblingsbräu Philipp von Hops and Barley,

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die Jungs vom BRLO, bei denen gleich am Anfang die Bierleitung gerissen ist,

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Flessa Bräu mit ihrem funky Export,

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und natürlich die Stone Jungs mit ihrem Cheffe Greg Koch persönlich.

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Zu bestaunen gab es den neuen Flaschenkeller von Peter Lemke, der erste dieser Art in der Berliner Craftbeerszene.

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Geil das Bedienerpanel unter dem Motto - what the hell.

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Die Session war super besucht, die Biere interessant und teilweise bemerkenswert, bis es anfing zu regnen. Danach ging es zum Sit In in den Lagerkeller. Sau cool.

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Mein Fazit: Berlin, I will be back – oder – lieber Biertrinken als Absaufen.

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Craftbeer at its best

www.picaroons.ca

Ein Beitrag vom Gastautor Olly.

Es muss nicht immer Montreal oder Vancouver sein.

Ganz im Osten von Kanada, in Fredicton/New Brunswick wird bei Picaroons Bier in einer Vielfalt gebraut wie man es nicht mehr so schnell antrifft, in der Welt des Craftbeers. Ob Yippee IPA, Blonde Ale oder Lemon Head. Die Bierkreationen aus Fredericton sind einmalig.

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Mit einer 15 Hektoliter Anlage schaffen es die verrückten Kanadier rund 10.000 Hektoliter im Jahr zu brauen. Klar, dass hier an 360 Tagen im Jahr 16 Stunden am Tag, der Schornstein raucht.

Head Brewer Andrew J. Estabrooks, macht den Job bei Picaroons seit 10 Jahren und er sieht aus als ob er jeden Sud persönlich einmaischt. Nur zum schlafen geht er ab und an mal nach Hause.

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Head Brewer Andrew vor seiner 15 hl Anlage

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Die meisten Zutaten für eine der 12 Biersorten, stammen aus den USA, wenn man sich aber genauer umsieht, findet man auch die ein oder andere Zutat die man aus Deutschland kennt.

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Eng geht es im Lagerkeller bei Picaroons zu. Dabei wird schon nach einer Woche abgefüllt, in Flaschen und Fässer. Das Kultbier ist in Kanada so begehrt, dass die Produktion nie wirklich mit brauen hinterher kommt.

Ollys Fazit:                                                                                                         Bierbrauen bei Picaroons ist etwas für echte Holzfäller!