Warum heisst das Bockbier eigentlich Bockbier?

KURZ ERKLÄRT

Welche Städte verbindet man mit dem Bockbier nochmal? Ja genau, natürlich Einbeck und München. Und warum gibt es da eine Verbindung? Also, es war so, dass im Mittelalter das Einbecker Bier super lecker war, weil die damaligen Brauer am Malz nicht sparen mussten und so Biere mit höherem Alkohol unters jubilierende Volk brachten. Und diese betörende Tatsache hat sich durch die Handelsreisenden weit herum gesprochen. Aufgrund des höheren konservierenden Alkoholgehaltes war das Einbecker Bier somit auch schon im 14. Jahrhundert zum Export quer durch Europa geeignet und kippte nicht schon beim Verlassen der Stadt um. Auch die Münchner, man staune, hatten Bock auf diesen Bock aus Einbeck. Also haben die bayrischen Stadtväter den Braumeister Elias Pichler aus Einbeck nach München zum Bierbrauen abgeworben. Und so wurde mit der Zeit durch die bayrische Mundart bald aus dem Ainpöckisch Bier das Bockbier. Auf dem Foto seht ihr  einige meiner Lieblingsböcke.

Meine Vorliebe gilt den dunklen Böcken- und Doppelböcken. Mein zwei persönlichen Lieblinge sind der Winterbock aus der Hirschbrauerei Flözlingen und der Operator aus der Schlossbrauerei Odelzhausen (schaut Euch die wunderschönen Brauereien auf meinem Blog an).Die solltet ihr unbedingt in Eurem Diesseits verkostet haben.

Mein Fazit: Ein Prost auf den guten Elias Pichler.

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