Zur Dolly in die Rogg Brauerei – Määäh

braukollektiv

Wie angekündigt gibt es heute den versprochenen Blog von meinem Besuch bei den Jungs vom Braukollektiv im letzten Jahr. Mit dabei war mein Bierkumpel Olly von der Kraftbierwerkstatt links, in der Mitte Gil, der Fotograf aus dem Amiland und James, der gelernte Chemiker. 2014 wurde das Braukollektiv von ihnen mit drei weiteren Kumpels gegründet. Als Mietbrauerei haben sich die fünf Gypsies in der altehrwürdigen Brauerei Rogg, Gründungsjahr 1846, eingenistet.

Hier im Südschwarzwald in Lenzkirch, wo Hase und Igel sich gute Nacht sagen, trifft man in der Brauerei auf ein tolles Beispiel, das zeigt, dass alte und neue Braukunst sich nicht ausschließen müssen. Gleich neben der Bierfabrik in Rothaus und der aufstrebenden, prosperierenden Waldhaus Brauerei gelegen, wird hier in dieser wunderschönen ländlichen Gegend um jeden Hektoliter hart gefightet. Die Tradition und das Vergangene wird durch die Roggbiere verkörpert, die Moderne durch die Biere des Braukollektivs. Ebenso trifft in der Brauerei bei den technischen Anlagen Tradition auf Moderne.

Das Sudhaus von der Fa. Braukon mit einer Ausschlagmenge von 30 hl wurde 2009 eingebracht.

Die historische Variante aus dem Jahre 1920 wurde zum Glück erhalten und sehr schön hergerichtet.

Bei Rogg brauen aus Freiburg auch die Jungs von der Schwarzwald-Gold Braumanufaktur (Coco d´Or Tripel) und die Emma, das Bier ohne Bart. Soviel Gypsies in einer Brauerei, das ist sehr selten in good old Germany.

Mit dabei mein Kumpel AlloySius von Braukon. AlloySius ist der Vormaischer, der die Klumpenbildung des Malzes beim Einmaischen verhindert und nebenbei die Sudhausausbeute erhöht. Klasse Erfindung von den Jungs aus Seeon.

Nach dem Maischen und Kochen wird die gute Würze durch die Würzekühlung abgekühlt bevor sie in den Gärkeller zum Vergären geschlaucht wird.

Hier wartet schon voller Enthusiasmus crafty Gil, der Mann für schwierige Kalkulationen beim Braukollektiv (wieviel kg Gerstenmalz pro Sud und so….?).

Schon zu Lebzeiten zur Legende geworden und mein absoluter Favorit ist die Nr. 1 von Braukollektiv, das IPA Dolly. Ebenso lecker mundet frisch gezwickelt aus dem Lagertank der Horst, ein California Brown Ale. Jaque ein westcoast IPA mit fetten 80 IBU und das Pale Ale Ziggy sind echt was für Hopfenjunkies. Erhalten ist noch der alte Lagerkeller…..

… ein Kunstwerk und außer Betrieb, der ur- ur- alte Lagerkeller….

….und ganz modern, die heute im Betrieb genutzten Druck- und Lagertanks.

Mein Fazit: Rogg´n Roll in the black forest. Den Gypsies sei Dank. Cheers.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.