Brauerei Hönig Tiefenellern – zum Alfons in die fränkische Toskana

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Auf meinem road trip durch das schöne Frankenland bin ich ca. 30 Fahrminuten östlich von Bamberg in Litzendorf – Tiefenellern spät am Abend auf Alfons Hönig und seine Brauerei gestoßen.

Seit 1478 besteht in Tiefenellern das Braurecht, seit 1778 wird die Brauerei, wie der dazugehörige Gasthof zur Post, von der Familie Hönig betrieben. Alfons, der zu Hause das Bierbrauerhandwerk erlernt hat, leitet heute die Brauerei, sein Bruder den Gasthof.

In dem wunderschönen 2-Geräte-Sudhaus, Baujahr 2004 mit einer Ausschlagmenge von 35 hl pro Sud, braut Alfons ganzjährig im Einmaischverfahren seine Hauptsorte Pils, Lagerbier „ungespundet“,….

…die Postillion Weiße mit Flaschengärung, sowie das legendäre Posthörnla „mit leichtem Rauchgeschmack“. Eingemaischt werden die fränkischen Leckereien mit 58°C, dann wird die Maische langsam auf 70°C erwärmt, die Teilmaische gezogen, gekocht und auf 78°C aufgebrüht.

Vergoren werden die Biere klassisch in modernen Edelstahlgärbottichen….

…und dann in die Lagertanks geschlaucht und vom jungfräulichen Jungbier zum fertigen Lagerbier ausgereift. Das Pils ist mit seinen dezenten 26 Bittereinheiten wunderschön zu trinken. Das Rauchbier Posthörnla hat 13,5% Stammwürze und wird, man staune, mit mehr Hopfen als das Pils beglückt.

Am Schluss wir noch filtriert bevor es ab in die Flasche geht. Gebraut und abgefüllt werden von Alfons und seinen 2 Brauern ca. 7.500 hl im Jahr. Die Abfüllanlage konnte vom Kloster Ettal erworben werden. Dann ging es in die Post zum lecker Posthörnla vom Fässla trinken. Lecker!

Mein Fazit: Posthörnla – I like it.

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