Über Werner

Ich habe Bier im Blut, da ich die 6. bierbrauende Generation Dinkelaker in Böblingen bin. Wie mein Vater und Großvater habe auch ich in Weihenstephan das Studium zum Diplom Braumeister absolviert. Danach gings nach Venezuela zur Polarbrauerei mit 20 Mio hl. Zurück zum Studium Dipl.- Wirtschaftsingenieur, erste Schritte im Außendienst der Eichbaumbrauerei Mannheim und danach für 1 Jahr zum Brauereiaufbau nach Nord Zypern (1996). Seit meiner Rückkehr leite ich nun die Schönbuch Braumanufaktur in Böblingen mit viel Spass. Bier ist mein Leben, deswegen sind meine Tage auch durch Bier geprägt. Tagsüber in der Brauerei, zum Feierabend bei meinen Lieblingskunden oder Bierverkostung nationaler und sehr gerne und häufig auch internationaler Bierleckereien. Bierreisen mit meiner Gattin und gitarrenlastige Rockmusik mit der band Stammwürze sind meine Hobbies.

Schönheit der Vergänglichkeit – Kosterbrauerei bad Herrenalb

Heute mache ich eine Reise in die Vergangenheit. Zur Klosterbrauerei nach Bad Herrenalb, zu der meine Familie eine ganz besondere Bindung hat. Begonnen hat diese durch die enge Freundschaft von Hermann Mönch und meinem Großvater Wilfried Dinkelaker. Fortgesetzt wurde diese durch die Ausbildung meines Vaters in Bad Herrenalb vor seinem Studium in Weihenstephan im Jahr 1956. Die Brauerei wurde 1863 durch Andreas Mönch gegründet und bis 1999 durch Hermann Lörcher betrieben. Die Bilder habe ich von Herrn Sebastian Graubner zur Verfügung gestellt bekommen, der kurz vor dem Abriss der Brauerei 2007, diese fotografisch verewigte. Sein Buch “Schönheit der Vergänglichkeit” ist eines der beeindruckendsten seiner Art. Die Reise beginnt mit der Außenansicht der Brauerei und des Wohn- und Verwaltungsgebäudes…….

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….. und setzt sich fort mit der wunderschönen Rückansicht der Brauerei.

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Die Brauereianlagen waren allesamt Baujahr 1908 und bis zuletzt in Betrieb. Die Hauben des Sudhauses und des Läuterbottichs konnte ich erhalten und sind heute in den Brauhäusern der Schönbuch Braumanufaktur in Stuttgart und in Calw zu besichtigen. Ebenso war es mir möglich, die Holzgärbottiche, den Fassfüller und den Berieslungskühler bei mir in Böblingen einzulagern. Hierfür meinen herzlichsten Dank an Hermann Lörcher, Urenkel des Brauereigründers Hermann Mönch.

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Das Ziemann Sudhaus wurde schon damals mit Dampf beheizt. Ausgeschlagen wurden 43 hl, die Brauerei stellte bis zu 6000hl p.a. her. Das Sudhaus war wohl eines der schönsten seiner Art, das ich bei meinen zahlreichen Brauereibesuchen gesehen habe.

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Abgekühlt wurden die Würzen auf dem Kühlschiff….

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… vergoren in den hölzernen Gärbottichen. Meine Besuche in der Brauerei sind mir immer noch sehr gut in Erinnerung und so kann ich diese unserem heutigen Brauernachwuchs weitergeben. Dadurch erhalten unsere Jungbrauer einen Einblick in die damalige Bierproduktion und eine vage Vorstellung wie aufwendig diese war.

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Gelagert wurden die untergärigen Mönchschen Bierspezialitäten in Aluminium Lagertanks, gekühlt wurde, wie damals üblich, durch Raumkühlung.

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Der Dampfkessel wurde mit Kohle beheizt und mit 8 bar Betriebsdruck betrieben.

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Der Ammoniak Kältekompressor wurde über Transmissionsriemen angetrieben und war für die komplette Kälteversorgung der Brauerei verantwortlich.

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Hermann Lörcher kämpfte viele Jahre für den Erhalt der wunderschönen Gebäude und der einmaligen Brauereiausstattung aus dem Jahre 1908. Hierfür zolle ich ihm meinen größten Respekt.

Mein Fazit: Den Wert der Dinge erkennt man erst bei ihrem Verlust.

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Stonehenge Berlin – Greg machts möglich

www.stonebrewing.eu

Meine bierige Neugierde hat mich nach Berlin Mariendorf verschlagen, in den neuen Biertempel von Greg Koch und seiner Stone Brewery. Greg, einer der erfolgreichsten Craftbeer Brewer der USA und bekennender Reinheitsgebotskritiker, hat sich zum Ziel gesetzt, Europa mit seinen full metall jacket Bierspezialitäten zu beglücken. Im Amiland braut er seit 1996 seine arroganten, hopfenbetonten Westcoast-Ales.

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Auf der Suche nach einem geeigneten Brauereistandort hat Greg gefühlte 400 mögliche Orte gecheckt, bis er ca. 15 km außerhalb der Berliner City in einem ehemaligen Gaswerk fündig und sesshaft wurde. Die Backsteingotik mit ihrem kathedralenhaften Charme, erbaut 1901, hat echt Größe und Stil.

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Neben der Brauerei ist auch ein Bistro beheimatet. Auf 2400 m2 Superlative pur.

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Florian Gruber, seines Zeichens Associate Bar Manger und verantwortlich für alles rund um die PR, hat mich sehr herzlich empfangen und durch die heiligen Hallen geführt.

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Ausgeschlagen werden auf dem state of the art Krones-Brauhaus 100 hl pro Sud. In der jetzigen Ausbaustufe können ca. 45.000 hl gebraut werden, in der Endausbaustufe wären final 150.000 hl real craftbeer varieties möglich….. Long road to run.

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Auf der großen Anlage wird seit Juni 2016 gebraut….

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….auf der 10 hl Versuchssudanlage seit Dezember 2015. Putzig.

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Ganzjährig brauen die Jungs IPA,  Ruination Double IPA, Cali-Belgique IPA, das sagenumwobene Arrogant Bastard Ale und zu Weihnachten Xocoveza. Die Biere werden europaweit vertrieben, von Österreich, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Spanien, Schweden, Schweiz, bis ins ferne Großbritannien.

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Abgefüllt wird der polarisierende Gerstensaft mit voller Überzeugung in die gute alte Dose, geschützt vor den negativen Einwirkungen der Berliner Sonne. Und das mit modernster Krones Abfülltechnik…..

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…..und zeitgemäßem Design.

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Ein Besuch lohnt sich, zum Verkosten gibt es reichlich. 65 verschiedene Fassbiere, davon die meisten aus befreundeten Brauereien, und weitere Flaschen- und Dosenbiere laden zum Verweilen ein.

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Mein Fazit: Na denne – Cheers

 

Der Grosch und sein Luthertrunk

www.der-grosch.de

Im Lutherjahr 2017 bin ich auf der Suche nach dem berühmten Tresen des Martin mitten in Franken zwischen Bamberg und Suhl  in Rödental auf den Luthertrunk gestoßen. Und das glücklicherweise im Brauereiausschank der Brauerei Grosch. Dort kreiert der ursprünglich aus Wiesbaden stammende Bierrevoluter Christof Pilarzyk seit 20 Jahren außergewöhnliche Bierspezialitäten. Nebenbei ist er auch Geschäftsführer der Privaten Brauereigasthöfe und Mitbegründer des Vereins Bierland Oberfranken.

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Ziel des vor 12 Jahren gegründeten Vereins mit 10 Mio. Internetseitenzugriffen p.a. ist der Erhalt der oberfränkischen Biervielfalt. Denn vor 30 Jahren gab es dort noch sagenumworbene 700 Brauereien, heute stabile 188 survivors fränkischer Bierschaffender. Das bedeutet Weltrekord! Hier ist die höchste Brauereidichte mit 5000 Einheimischen und Zugereisten pro Braustätte zu finden. By the way wird Mann übrigens Vereinsmitglied per Dekret – dafür ohne Mitgliedsgebühren. Respekt!

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Das 2 Gerätesudhaus aus dem Jahre 1969 mit 61 hl symbolisiert wunderschön die Philosophie von Christof, zwischen Tradition und Moderne, ganz nach seinem Motto:

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Wie seine Biere so auch seine offene Gärung – Kunstwerke für Augen und Gaumen…

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Im Lagerkeller ist Christof dann näher auf seine Philosophie der Bierkreationen  eingegangen. Zusammen gefasst drückt sich diese sehr schön in einem Zitat von ihm aus: ” Der Geschmack ändert sich, unsere Rezepturen nicht”. So lagert dort still und leise Christofs Liebling, das Anno 1492. Da war doch was? Genau, just in diesem Jahr überquerte Christoph K. den Teich und die Brauerei Grosch würde gegründet. Deswegen trifft in dieser cross over Kreation auch fränkisches Rauchmalz auf amerikanischen Citra- und Cascadehopfen. WOW- dezente Rauchmalznote vs. Südfruchtaroma. Bemerkenswert.

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Weiter ging es steiler und steiler in die alten Lagerkeller, wo wir dann auch Luther getroffen haben. Natürlich DE Öko 001 zertifiziert. Bio, weil zu Martins Zeiten Biobier voll trendy war. Gebraut wird der Trunk mit Biomalz von Weyermann und Biohopfen aus der Spalter Hopfenecke. Lecker!

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An der Schnittstelle Lagerkeller – Fassabfüllung vorbei ging es direkt…..

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….zur Bierfiltration. Ganz klassisch nach altväterlicher Sitte werden die leckeren Bierraritäten schonend schichtenfiltriert und dann zum…..

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… Trunk freigegeben.

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Mein Fazit: Dem u.g. Zitat ist nichts hinzu zu fügen! Christof 1000 Dank für die Gastfreundschaft und deine inspirierenden Inputs.

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Markus und seine Insel Brauerei

www.insel-brauerei.de

Zu oft habe ich die Legende über die seltenen Biere von Markus und seiner Insel Brauerei zu Ohren bekommen. Deswegen ab auf die ferne Insel Rügen. In der 2015 gegründeten nagelneuen Brauerei braut Markus seine seltenen Biere. Die Brauerei, wie auch deren Bierraritäten sind allesamt der genialen Schöpfungskraft von Markus entsprungen. Nach 16 Jahren bei der Störtebeker Braumanufaktur hat Markus den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und seinen Traum von Bier auf Papier gebracht und mit Hilfe belgischer Bierinvestoren diesen sogleich umgesetzt.

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In dem super gestylten Brauerei Shop habe ich sofort mega Lust auf die allesamt mit Flaschengärung hergestellten obergärigen Biere bekommen.

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Super geil die Flaschenverpackung. Markus, du bist echt der Hammer, so verhübscht man leckere Biere und kleidet sie der Qualität entsprechend ein. Wahnsinn!

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Richtig trocken im Hals wurde mir, als mir bewusst wurde, mit welcher Fachkompetenz Markus seine Biere braut. Nicht umsonst wurden 8 Biere 2016 beim World Beer Award in London mit Gold ausgezeichnet. Und das hat seine guten Gründe. Im Sudhaus…..

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…. ist mir gleich der Hopfenveredler ins Auge gesprungen. So ein Teil habe ich bei meinen letzten 200 Brauereibesuchen nicht gesehen. Dort fließt die nicht ganz kochende Würze gemächlich durch den leckeren Naturhopfen und nimmt somit nur die besten Hopfenöle und Aromen mit auf ihren Weg.

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Vergoren wird nur in offenen Bottichen. Und das, ohne die Hefe mit zu hohen Drücken aufgrund von riesigen Tankhöhen zu stressen. Ich liebe die offene Gärung. Nicht nur erotisch fürs Auge sondern am Schluss auch für den Biergaumen. Und man kann die Decke von Hand abheben, so bleiben dem Bier die unedlen Aromen erspart.

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Gereift und endvergoren wird dann klassisch in den Lagertanks. Vom Baltic Ale, Baltic Dubbel bis zur Meerjungfrau Natursauer haben alle Spezialitäten eine mega drinkability.

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Da macht das Biertrinken echt Spass.

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Mein Fazit: Dank Markus echte Biergenialität in Meck-Pomm.

Kommunbrauhaus Rossach – die Mehrgenerationenbrauer

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Wer das Märchen Dornröschen kennt, der kann meine Liebe zu altehrwürdigen Kommunbrauhäusern verstehen. Aus diesem Grunde ging es ab nach Großheirath-Rossach in Oberfranken. Schon von außen – Liebe auf den ersten Blick.

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Im Inneren wartet die schlafende Prinzessin auf mich. In Form des “neuen” Sudhauses aus dem Jahre 1934.

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Die gute alte Prinzessin wird vier mal im Jahr wachgeküsst und natürlich direkt befeuert. Macht bei 25 hl pro Sud ca. 100 hl lecker Bierchen p.a..

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Angetrieben wird sie mit Riemen, eingemaischt wird bei 34 °C. Gleich vier mal wird  gehopft, ganz dezent und mit viel Leidenschaft. Schön der Läuterbottich, der nicht nur zum Abläutern, sondern auch zur Maischeruhe gebraucht wird. Fürs Dekoktionsverfahren bzw. Teilmaischekochen ganz nach altväterlicher Sitte. Der Würze wird in Rossach zum Kochen zwei Stunden Zeit geschenkt - Luxus pur.

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Dann ging´s steil die Treppe hoch zum schmiedeeisernen……

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…Kühlschiff. Das ist immer noch zum Würzekühlen in Gebrauch und soll bald durch ein Kupfernes ersetzt werden. Das Kommunbrauhaus gehört der Gemeinde, betrieben wird es von drei ehrenamtlichen Brauern, die vom Bürgermeister eingesetzt wurden. Strom- und Wasserkosten gehen an die Gemeinde, sowie eine unbekannte Menge an Haustrunk. Der Rest wird von Landwirten der Gemeinde in Fässern abgeholt und bei diesen im Keller endvergoren und ausgereift. Früher haben die Landwirte pro ha Grundbesitz 1 hl Bier bekommen.

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Mit der frischen Hefe aus der Weismainer Püls Bräu wird die 12%- ige Würze vergoren. Schön im offen Gärbottich, wie es sich gehört. Da kann man die Kräusenbildung noch live erleben.

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Klaus Ziegler, seines Zeichens Seniorbrauer, hat uns in die Geheimnisse der Herstellung des hellen untergärigen Gerstensafts eingeweiht…..

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…unterstützt von Sebastian, the next generation.

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Mein Fazit: Kommunbrauhaus Rossach - Wachküssen macht Spass.

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Das Kühlschiff lebt – Brauen bei der Drei Kronen Brauerei Memmelsdorf

www.drei-kronen.de

Nach langer Winterpause und vielen Aufforderungen meiner Leserschaft melde ich mich wieder bier- und brauereigestärkt bei Euch zurück. Und zwar mit meiner ultimativen start up Frankenbierchallenge 2017. Die startete up ganz nach meinem Gusto. Nämlich mit dem Brauen eines Sudes K40 Krentzer 5,5 bei der Drei Kronen Brauerei in Memmelsdorf. Hierzu eingeladen haben mich der Brauereibesitzer Hans-Ludwig Straub, kurz Halu genannt und Jürgen Krentzer aus der Röhn. Jürgen, Cheffe des weltweit einzigen Rhönschafhotels, Beernerd, Malzfetischist und Kuckucksbrauer, braut seit 2005 bei und mit Halu seine Biere. Schon 57 Sude und immer wieder was Neues. Vom Antidepressionsbier ADB bis zum ……

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….K40 5,5. Und hier das Rezept gleich dazu. Mit hoffentlich 5,5Vol.% Alk. und lecker Spalter Select und Bavaria Mandarin gewürzt.

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Nach dem Würzekochen mit punktgenauen 13% Stammwürze waren die beiden richtig glücklich und stolz.

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Weltweit einzigartig ist die Würzelampe in Form einer Kerze. Damit wird die Trübungseigenschaft derselbigen genaustens begutachtet.

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Super genial und ebenfalls in dieser Form einzigartig ist der Schwadenabzug des Kühlschiffes. Hier hat Halu die Haube seines alten Läuterbottichs umgewidmet und sauber an die Decke gehängt.

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Vor dem Abkühlen auf dem Kühlschiff hat Jürgen erstmal geschrubbt und desinfiziert. Respekt Jürgen, du gibst echt einen halben Brauer ab… :-)

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Dann haben wir die 10 hl der guten Ausschlagwürze auf das Kühlschiff zum Abkühlen gepumpt. Das war ein intensiver sehr bewegender Moment für mich. Da kommen echte Gefühle auf, wie es halt so ist beim ersten Mal….. Ein Traum!

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Während des Abkühlens haben wir noch ausgetrebert, damit die Kühe auch noch was zu futtern bekommen…….

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…. und sind noch auf einen Schluck in den Lagerkeller zum Zwickeln. Frisch aus dem Tank und mega genial hat mir Halus Rauchbier, das Stöffle, geschmeckt. Sein Dunkles, der Bärendreck und seine Lotte, ein Helles mit dezenter Rauchbiernase, ebenfalls zum Reinliegen.

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Nach dem Brauen, Kühlen und Verkosten haben wir dann im Bräustüberl wohlverdient nach harter Arbeit Karpfen und Lotte genossen und gesellig den arbeitsreichen Tag gemütlich bei bierigen Fachgesprächen ausklingen lassen.

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Mein Fazit: Zitat Halu. “Bier hält, was Viagra verspricht”. Schön wars.

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The show must go on – die erste Beerchallenge 2017

Sodelle, ihr lieben Leser, seit gegrüßt im neuen Bierjahr. Nach meiner traditionellen, alljährlichen Bierfastenzeit im Januar, freue ich mich schon mega auf meine erste Bierexkursion ins gute Frankenland. Um Euch schon Appetit auf meine nächsten Blogs zu machen, habe ich mich kurzerhand entschlossen, das Programm vorab zu enthüllen. Los geht´s am 1. Februar. Was folgt ist eine echte Beerchallenge durch 19 Brauereien in 4 Tagen. Freundlicherweise haben mich 6 Bierenthusiasten hierzu eingeladen, spannende und bemerkenswerte Bierhotspots mit ihnen gemeinsam zu erkunden.

The ultimativ Oberfranken Beerchallenge 2017:

Mi 1.2.2017

09:30 Abfahrt Memmelsdorf 09:35 Ankunft Kommunbrauhaus Rossach (Großheirath, Coburger Straße, Tel. 09565-1689), seit 1712 bekannt, 90 hl/Jahresausstoß 11:00 Abfahrt Rossach 11:20 Ankunft Brauerei Grosch, Rödental, Gasthof seit 1425; Brauerei seit 1492, 3.200 hl/Jahresausstoß; (www.braugasthof-grosch.de) 14:20 Abfahrt Rödental 14:40 Ankunft Alte Klosterbrauerei Vierzehnheiligen, Kloster seit 1445, Braurecht seit 1803, Kloster hat 500.000 Jahresbesucher; 10.000 hl/Jahresausstoß 15:40 Auszug aus Klosterbrauerei 15:40 Besuch Klosterkirche Vierzehnheiligen 16:15 Abfahrt Vierzehnheiligen 16:25 Ankunft Metzgerbräu, Uetzing, seit 2004 Errichtung der Brauerei neben bestehender Metzgerei; 250 hl/Jahresausstoß, (www.metzgerbraeu.de) 17:40 Abfahrt Uetzing 18:15 Ankunft Brauerei Hönig, Tiefenellern, frühere Poststation, daher heute auch „Gasthof zur Post“; 6.500 hl/Jahresausstoß, (www.brauerei-hoenig.de) 19:45 Abfahrt Tiefenellern 20:00 Ankunft Drei Kronen Memmelsdorf (Abendessen und Übernachtung)

Do 2.2.2017 (Steigerwald)

09:00 Abfahrt Memmelsdorf 09:15 Ankunft Unterhaid mit Besichtigung Kellerweg (Führung mit Kreisarchivpflegerin), bekannt seit 1796, eine 165 m lange in Franken einmalige Kellergasse mit 29 Einzelkellern und einem Sommerkeller 10:00 Abfahrt Unterhaid 10:05 Ankunft Brauerei Mainlust, Viereth-Trunstadt, seit 1848 Braurechte, 700 hl/Jahresausstoß (www.mainlust.com) 11:30 Abfahrt Viereth-Trunstadt 12:00 Ankunft Brauerei Bayer in Theinheim, 300jährige Braugeschichte, gilt als kleinste Brauerei Frankens (www.bayer-Theinheim.de) inkl. Mittagsvesper 14.30 Abfahrt Theinheim14:45 Ankunft Brauerei Zehender, Mönchsambach, seit 1808 als Brauerei geführt, (www.moenchsambrach.de) 15:45 Abfahrt Mönchsambach 15:50 Ankunft Brauerei Schwanenbräu Burgebrach, Gasthaus seit 1394, seit 1436 Erbschankrecht, Brauerei mit 1000 hl/Jahresausstoß, (www.schwanawirt.de) 16.50 Abfahrt Burgebrach 16:55 Ankunft Brauerei Herrmann, Burgebrach-Ampferbach, Braurecht seit 1718, mit Herrmann-Sommerkeller seit 1825 18:00 Abfahrt Ampferbach18:30 Rückkehr Drei Kronen Memmelsdorf (Abendessen und Übernachtung)


Fr 3.2.2017 (Fränkische Schweiz)

09:00 Abfahrt Memmelsdorf 09:40 Ankunft Bräuwerk, Neudrossenfeld; Brauerei seit 1649, wegen Vereinsgastronomie vor einigen Jahren geschlossen, seit 2014 als AG wiedererrichtet und betrieben, mit Tanzlinde in Nachbarschaft 10:40 Abfahrt Neudrossenfeld 10:50 Ankunft Trebgast Einkehrschwung bei Haberstumpf (www.brauerei-haberstumpf.de) 11:25 Abfahrt Trebgast 12:25 Ankunft Gänsteller Bräu (www.ganstellerbrau.de) 13:55 Abfahrt Hallerndorf 14:35 Ankunft Elch-Bräu Gräfenberg, Brauerei/Mälzerei seit 16.Jahrhundert, neu übernommen 2007 (www.gasthof-seitz.de) 15:50 Abfahrt Gräfenberg 16:30 Ankunft Brauerei Heckel, Waischenfeld, seit 1611 Kommunbrauhaus, 1981 von Familie Heckel übernommen, 3000 hl/Jahresausstoß 18.30 Abfahrt Waischenfeld19:15 Ankunft Löwenbräu Buttenheim, seit 120 Jahren Familienbetrieb(www.loewenbraeu-buttenheim.de); 1000 hl/Jahresausstoß Abendessen und Übernachtung


Sa 4.2.2017

09:00 Abfahrt Löwenbräu Buttenheim 09:02 Ankunft Levi Strauss-Museum Buttenheim mit Sonderführung 10:00 Abfahrt Buttenheim 10:15 Ankunft Brauerei Sauer, Roßdorf am Forst, Brauerei seit 1720 mit Felsenkeller und Sommerkeller-Betrieb (www.brauerei-sauer.de) 12:15 Abfahrt Roßdorf 12:30 Ankunft im Cafe Abseits, Bamberg (www.abseits-bamberg.de) 13:10 Abfahrt vom Cafe Abseits

Mein Fazit: Ich freue mich darauf, Euch auch im Jahr 2017 wieder mit dem einen oder anderen Blog bierig zu begeistern.


Günzburger Weizen – Herr der Flaschengärung

www.guenzburger-weizen.de

Dem Mythos Flaschengärung auf der Spur, hat mich meine Suche nach Günzburg gebracht. Hier an der schwäbisch bayrischen Grenze braut Georg Bucher mit seinem Braumeister Ralf Sittig Weizenbiere allererster Güte – und ganz konsequent – mit meiner so geliebten Flaschengärung. Heute leider nur noch sehr selten zu finden und zu schmecken, habe ich die Möglichkeit genutzt, mir die traditionelle und leider schon fast vergessene Braumethodik live vor Ort zeigen zu lassen. Und das vom Herr der Flaschengärung persönlich, Georg, Dipl. Braumeister Weihenstephan, Biersommelier und leidenschaftlicher Weizenbierpapst.

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Die Brauerei wurde zwischen 1984 bis 1997 von dem historischen Brauort in der Günzburger Stadtmitte auf die grüne Wiese ausgelagert. Bis 1950 wurden nur untergärige Biere gebraut. Seit Einführung der obergärigen Weizenbierspezialitäten hat sich deren Anteil bis heute auf 85% vom Gesamtausstoß rasant entwickelt.

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Durch die Auslagerung und die damit verbundene Generalmodernisierung steht heute den Brauern eine sehr modern eingerichtete Braustätte zur Verfügung. Das Huppmann Sudwerk mit einer Ausschlagmenge von 250 hl ist allererste Sahne. Die Sauberkeit in der Brauerei bemerkenswert.

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Zum Brauen werden die Weizenmalze von Schwabenmalz verwendet, gehopft wird ausschließlich mit Aromahopfen.

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Die eingesetzte Nassschrotung hat den Vorteil, dass die Spelzen des Gertenmalzes bei der Schrotung durch die Zweiwalzenmühle kaum beschädigt werden.

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Die Würzen werden in den Gärtanks endvergoren. Das für die Weizenbieraromen wichtige Höhen – Durchmesser – Verhältnis der Gärtanks wurde optimal umgesetzt.

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Nach der Hauptgärung wird das Jungbier zentrifugiert…..

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….. und mit frischer “Speis”, also mit frischer Würze und obergäriger Hefe, im Mischtank vermischt. Danach geht’s ab in die Flasche und wird in derselben endvergoren. Das so gezauberte helle Hefeweizen ist der Star mit 60% vom Gesamtausstoß, gefolgt – ACHTUNG – vom lecker lecker Leichten Weizen! Das Geheimnis der Günzburger Spezialitäten liegt in der obergärigen Hefe, die konsequent nur einmal geführt wird. Georgs Philosophie einfach und genial: ” Die Hefe ist das, was uns ausmacht”.

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Oder anders ausgedrückt: ” Sensorik vor Analytik – denn der Bierlover hat ja auch kein Labor…”. Wie wahr. Bei den Günzburgern steht der Gaumen im Fokus.

Mein Fazit: Flaschengärung – I love it.

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Hopfenhacker oder – Kill Bill

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Gestern hat Münchens jüngstes Craftbeer Brauereile eröffnet – der Hopfenhacker. Da wollte ich natürlich dabei sein – und aufi, ab noch Minga – mitten ins Szeneviertel Haidhausen. Dort angekommen, erstmal klingeln…..

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…. und eintreten ins Institut zur….

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Die Hinterhofatmosphäre – sehr cool und absolut szenig. Dort hat sich mein Namensvetter und Braumeisterkollege Werner Schuegraf in einer ehemaligen Bäckerei seinen Traum vom Brauen erfüllt.

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Werner II hat nach seiner Lehre zum Brauer und Mälzer bei der Spatenbrauerei erfolgreich sein Brauerstudium in Weihenstephan absolviert. Brauerfahrung hat er unter anderem auch reichlich bei der Isarbräu und der Fliegerbräu gesammelt.

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Münchens neuester Craftbeer Hotspot ist sehr sehenswert und mega lässig eingerichtet. Werners künstlerisches Talent schlägt nicht nur bei der Bierqualität und der Etikettengestaltung voll durch….

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Das Sudhaus der Fa. JPD hat Werner aufgrund seiner Erfahrung im Brauereianlagenbau echt cool feingetuned. Denn nur mit und durch optimale technische Voraussetzungen lassen sich solche bemerkenswerten Beerflavours zaubern. Werner braut sechs verschiedene Bierspezialitäten, drei qualitativ echt bemerkenswerte craftige Vertreter sind auch dabei. Das West Coast Ale Roter Wuiderer, das Kill Bill, ein würdiger deutscher Wit Bier Vertreter, gebraut mit Kreuzkümmel und Koriander. Und noch das IPL, ein Imperial Pale Lager.  Besonders angeturned hat mich jedoch seine “klassische Biervertreterin” - die Hanf Weisse. Fly fly away…..

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Abgefüllt wird noch von Hand…..

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….aber dafür wird das Bier schon in die heimlich- unheimliche Craftbeermetropole Berlin exportiert und im Meisterstück ausgeschenkt.

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Mein Fazit: Hände hoch oder – Kill Bill. Gebraut mit frischer Bergamotte. LECKER!

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The smooth Operator – Schlossbrauerei Odelzhausen

www.schlossgut-odelzhausen.de

Auf dem Heimweg, gleich hinter München, bin ich auf dieses Schild gestoßen. Da habe ich sofort Jugenderinnerungen bekommen. Während des Studiums in Weihenstephan sind wir oft auf dem Weg nach Hause an diesem heiligen Ort der Brauereien eingekehrt, um den von uns gefeierten Operator zu verköstigen. Also – Blinker links – und – a la Queen: “Don´t stop me now”.

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Nach herzlicher Begrüßung ging´s gleich hinab in die tiefen ehrwürdigen Gewölbe der Schlossbrauerei, vorbei  am Fummel Bunker……..

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…. an gefährlich lauernden Tieren….

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…. zum tief unter der Erde gelegenen 20 hl Sudhaus. Das, soweit mir bekannt, tiefst gelegene seiner Art. Dort hat uns Roman Eidelsburger, seines Zeichens Brauer in der Schlossbrauerei, super kompetent die Feinheiten des Kaspar Schulz Sudhauses Baujahr 2002 erklärt. Roman hat seine Bierbraukunst bei der Kapplerbräu Altomünster erlernt und braut mit viel Herzblut und Sachverstand seit 2012 die drei Leckereien der Schlossbrauerei.

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Die Hauptsorte Helles mit 12% Stammwürze, das Dunkle mit 12,5% und den legendären dunklen Doppelbock Operator mit sportlichen 18,5%. Alle mit dem Infusionsverfahren und der guten Hallertauer Perle. Der Operator wurde 1963 als Festtrunk zur Eröffnung des Münchner Nationaltheaters gebraut.

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Dann stießen wir immer tiefer……

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….und tiefer…

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…bis zu den heiligen Hallen des Gär- und Lagerkellerbereichs vor. Fast kathedralenartig öffnet sich dieser mit top modernen Nerb Lagertanks. Genial!

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Nach der Hauptgärung wird das gute Bier mit Restextrakt aus den Gärtanks in die Lagertanks geschlaucht. Nach ca. 6 Wochen, der perfekten Reifezeit der Odelzhausener Biere, wird dieses glanzfein über den altehrwürdigen Kieselgurschichtenfilter filtriert….

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…. bevor sich das Bier mit dem Schlossbrauerei-Truck auf den Weg zu den Operatorfans macht. Schöööön.

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Mein Fazit: Operator – the best of the best - mit Sülze im Bräustüble - I love it.

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