Kommunbrauhaus Rossach – die Mehrgenerationenbrauer

Kommunbrauhaus-Rossach

Wer das Märchen Dornröschen kennt, der kann meine Liebe zu altehrwürdigen Kommunbrauhäusern verstehen. Aus diesem Grunde ging es ab nach Großheirath-Rossach in Oberfranken. Schon von außen – Liebe auf den ersten Blick.

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Im Inneren wartet die schlafende Prinzessin auf mich. In Form des “neuen” Sudhauses aus dem Jahre 1934.

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Die gute alte Prinzessin wird vier mal im Jahr wachgeküsst und natürlich direkt befeuert. Macht bei 25 hl pro Sud ca. 100 hl lecker Bierchen p.a..

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Angetrieben wird sie mit Riemen, eingemaischt wird bei 34 °C. Gleich vier mal wird  gehopft, ganz dezent und mit viel Leidenschaft. Schön der Läuterbottich, der nicht nur zum Abläutern, sondern auch zur Maischeruhe gebraucht wird. Fürs Dekoktionsverfahren bzw. Teilmaischekochen ganz nach altväterlicher Sitte. Der Würze wird in Rossach zum Kochen zwei Stunden Zeit geschenkt - Luxus pur.

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Dann ging´s steil die Treppe hoch zum schmiedeeisernen……

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…Kühlschiff. Das ist immer noch zum Würzekühlen in Gebrauch und soll bald durch ein Kupfernes ersetzt werden. Das Kommunbrauhaus gehört der Gemeinde, betrieben wird es von drei ehrenamtlichen Brauern, die vom Bürgermeister eingesetzt wurden. Strom- und Wasserkosten gehen an die Gemeinde, sowie eine unbekannte Menge an Haustrunk. Der Rest wird von Landwirten der Gemeinde in Fässern abgeholt und bei diesen im Keller endvergoren und ausgereift. Früher haben die Landwirte pro ha Grundbesitz 1 hl Bier bekommen.

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Mit der frischen Hefe aus der Weismainer Püls Bräu wird die 12%- ige Würze vergoren. Schön im offen Gärbottich, wie es sich gehört. Da kann man die Kräusenbildung noch live erleben.

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Klaus Ziegler, seines Zeichens Seniorbrauer, hat uns in die Geheimnisse der Herstellung des hellen untergärigen Gerstensafts eingeweiht…..

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…unterstützt von Sebastian, the next generation.

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Mein Fazit: Kommunbrauhaus Rossach - Wachküssen macht Spass.

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Das Kühlschiff lebt – Brauen bei der Drei Kronen Brauerei Memmelsdorf

www.drei-kronen.de

Nach langer Winterpause und vielen Aufforderungen meiner Leserschaft melde ich mich wieder bier- und brauereigestärkt bei Euch zurück. Und zwar mit meiner ultimativen start up Frankenbierchallenge 2017. Die startete up ganz nach meinem Gusto. Nämlich mit dem Brauen eines Sudes K40 Krentzer 5,5 bei der Drei Kronen Brauerei in Memmelsdorf. Hierzu eingeladen haben mich der Brauereibesitzer Hans-Ludwig Straub, kurz Halu genannt und Jürgen Krentzer aus der Röhn. Jürgen, Cheffe des weltweit einzigen Rhönschafhotels, Beernerd, Malzfetischist und Kuckucksbrauer, braut seit 2005 bei und mit Halu seine Biere. Schon 57 Sude und immer wieder was Neues. Vom Antidepressionsbier ADB bis zum ……

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….K40 5,5. Und hier das Rezept gleich dazu. Mit hoffentlich 5,5Vol.% Alk. und lecker Spalter Select und Bavaria Mandarin gewürzt.

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Nach dem Würzekochen mit punktgenauen 13% Stammwürze waren die beiden richtig glücklich und stolz.

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Weltweit einzigartig ist die Würzelampe in Form einer Kerze. Damit wird die Trübungseigenschaft derselbigen genaustens begutachtet.

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Super genial und ebenfalls in dieser Form einzigartig ist der Schwadenabzug des Kühlschiffes. Hier hat Halu die Haube seines alten Läuterbottichs umgewidmet und sauber an die Decke gehängt.

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Vor dem Abkühlen auf dem Kühlschiff hat Jürgen erstmal geschrubbt und desinfiziert. Respekt Jürgen, du gibst echt einen halben Brauer ab… :-)

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Dann haben wir die 10 hl der guten Ausschlagwürze auf das Kühlschiff zum Abkühlen gepumpt. Das war ein intensiver sehr bewegender Moment für mich. Da kommen echte Gefühle auf, wie es halt so ist beim ersten Mal….. Ein Traum!

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Während des Abkühlens haben wir noch ausgetrebert, damit die Kühe auch noch was zu futtern bekommen…….

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…. und sind noch auf einen Schluck in den Lagerkeller zum Zwickeln. Frisch aus dem Tank und mega genial hat mir Halus Rauchbier, das Stöffle, geschmeckt. Sein Dunkles, der Bärendreck und seine Lotte, ein Helles mit dezenter Rauchbiernase, ebenfalls zum Reinliegen.

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Nach dem Brauen, Kühlen und Verkosten haben wir dann im Bräustüberl wohlverdient nach harter Arbeit Karpfen und Lotte genossen und gesellig den arbeitsreichen Tag gemütlich bei bierigen Fachgesprächen ausklingen lassen.

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Mein Fazit: Zitat Halu. “Bier hält, was Viagra verspricht”. Schön wars.

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The show must go on – die erste Beerchallenge 2017

Sodelle, ihr lieben Leser, seit gegrüßt im neuen Bierjahr. Nach meiner traditionellen, alljährlichen Bierfastenzeit im Januar, freue ich mich schon mega auf meine erste Bierexkursion ins gute Frankenland. Um Euch schon Appetit auf meine nächsten Blogs zu machen, habe ich mich kurzerhand entschlossen, das Programm vorab zu enthüllen. Los geht´s am 1. Februar. Was folgt ist eine echte Beerchallenge durch 19 Brauereien in 4 Tagen. Freundlicherweise haben mich 6 Bierenthusiasten hierzu eingeladen, spannende und bemerkenswerte Bierhotspots mit ihnen gemeinsam zu erkunden.

The ultimativ Oberfranken Beerchallenge 2017:

Mi 1.2.2017

09:30 Abfahrt Memmelsdorf 09:35 Ankunft Kommunbrauhaus Rossach (Großheirath, Coburger Straße, Tel. 09565-1689), seit 1712 bekannt, 90 hl/Jahresausstoß 11:00 Abfahrt Rossach 11:20 Ankunft Brauerei Grosch, Rödental, Gasthof seit 1425; Brauerei seit 1492, 3.200 hl/Jahresausstoß; (www.braugasthof-grosch.de) 14:20 Abfahrt Rödental 14:40 Ankunft Alte Klosterbrauerei Vierzehnheiligen, Kloster seit 1445, Braurecht seit 1803, Kloster hat 500.000 Jahresbesucher; 10.000 hl/Jahresausstoß 15:40 Auszug aus Klosterbrauerei 15:40 Besuch Klosterkirche Vierzehnheiligen 16:15 Abfahrt Vierzehnheiligen 16:25 Ankunft Metzgerbräu, Uetzing, seit 2004 Errichtung der Brauerei neben bestehender Metzgerei; 250 hl/Jahresausstoß, (www.metzgerbraeu.de) 17:40 Abfahrt Uetzing 18:15 Ankunft Brauerei Hönig, Tiefenellern, frühere Poststation, daher heute auch „Gasthof zur Post“; 6.500 hl/Jahresausstoß, (www.brauerei-hoenig.de) 19:45 Abfahrt Tiefenellern 20:00 Ankunft Drei Kronen Memmelsdorf (Abendessen und Übernachtung)

Do 2.2.2017 (Steigerwald)

09:00 Abfahrt Memmelsdorf 09:15 Ankunft Unterhaid mit Besichtigung Kellerweg (Führung mit Kreisarchivpflegerin), bekannt seit 1796, eine 165 m lange in Franken einmalige Kellergasse mit 29 Einzelkellern und einem Sommerkeller 10:00 Abfahrt Unterhaid 10:05 Ankunft Brauerei Mainlust, Viereth-Trunstadt, seit 1848 Braurechte, 700 hl/Jahresausstoß (www.mainlust.com) 11:30 Abfahrt Viereth-Trunstadt 12:00 Ankunft Brauerei Bayer in Theinheim, 300jährige Braugeschichte, gilt als kleinste Brauerei Frankens (www.bayer-Theinheim.de) inkl. Mittagsvesper 14.30 Abfahrt Theinheim14:45 Ankunft Brauerei Zehender, Mönchsambach, seit 1808 als Brauerei geführt, (www.moenchsambrach.de) 15:45 Abfahrt Mönchsambach 15:50 Ankunft Brauerei Schwanenbräu Burgebrach, Gasthaus seit 1394, seit 1436 Erbschankrecht, Brauerei mit 1000 hl/Jahresausstoß, (www.schwanawirt.de) 16.50 Abfahrt Burgebrach 16:55 Ankunft Brauerei Herrmann, Burgebrach-Ampferbach, Braurecht seit 1718, mit Herrmann-Sommerkeller seit 1825 18:00 Abfahrt Ampferbach18:30 Rückkehr Drei Kronen Memmelsdorf (Abendessen und Übernachtung)


Fr 3.2.2017 (Fränkische Schweiz)

09:00 Abfahrt Memmelsdorf 09:40 Ankunft Bräuwerk, Neudrossenfeld; Brauerei seit 1649, wegen Vereinsgastronomie vor einigen Jahren geschlossen, seit 2014 als AG wiedererrichtet und betrieben, mit Tanzlinde in Nachbarschaft 10:40 Abfahrt Neudrossenfeld 10:50 Ankunft Trebgast Einkehrschwung bei Haberstumpf (www.brauerei-haberstumpf.de) 11:25 Abfahrt Trebgast 12:25 Ankunft Gänsteller Bräu (www.ganstellerbrau.de) 13:55 Abfahrt Hallerndorf 14:35 Ankunft Elch-Bräu Gräfenberg, Brauerei/Mälzerei seit 16.Jahrhundert, neu übernommen 2007 (www.gasthof-seitz.de) 15:50 Abfahrt Gräfenberg 16:30 Ankunft Brauerei Heckel, Waischenfeld, seit 1611 Kommunbrauhaus, 1981 von Familie Heckel übernommen, 3000 hl/Jahresausstoß 18.30 Abfahrt Waischenfeld19:15 Ankunft Löwenbräu Buttenheim, seit 120 Jahren Familienbetrieb(www.loewenbraeu-buttenheim.de); 1000 hl/Jahresausstoß Abendessen und Übernachtung


Sa 4.2.2017

09:00 Abfahrt Löwenbräu Buttenheim 09:02 Ankunft Levi Strauss-Museum Buttenheim mit Sonderführung 10:00 Abfahrt Buttenheim 10:15 Ankunft Brauerei Sauer, Roßdorf am Forst, Brauerei seit 1720 mit Felsenkeller und Sommerkeller-Betrieb (www.brauerei-sauer.de) 12:15 Abfahrt Roßdorf 12:30 Ankunft im Cafe Abseits, Bamberg (www.abseits-bamberg.de) 13:10 Abfahrt vom Cafe Abseits

Mein Fazit: Ich freue mich darauf, Euch auch im Jahr 2017 wieder mit dem einen oder anderen Blog bierig zu begeistern.


Günzburger Weizen – Herr der Flaschengärung

www.guenzburger-weizen.de

Dem Mythos Flaschengärung auf der Spur, hat mich meine Suche nach Günzburg gebracht. Hier an der schwäbisch bayrischen Grenze braut Georg Bucher mit seinem Braumeister Ralf Sittig Weizenbiere allererster Güte – und ganz konsequent – mit meiner so geliebten Flaschengärung. Heute leider nur noch sehr selten zu finden und zu schmecken, habe ich die Möglichkeit genutzt, mir die traditionelle und leider schon fast vergessene Braumethodik live vor Ort zeigen zu lassen. Und das vom Herr der Flaschengärung persönlich, Georg, Dipl. Braumeister Weihenstephan, Biersommelier und leidenschaftlicher Weizenbierpapst.

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Die Brauerei wurde zwischen 1984 bis 1997 von dem historischen Brauort in der Günzburger Stadtmitte auf die grüne Wiese ausgelagert. Bis 1950 wurden nur untergärige Biere gebraut. Seit Einführung der obergärigen Weizenbierspezialitäten hat sich deren Anteil bis heute auf 85% vom Gesamtausstoß rasant entwickelt.

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Durch die Auslagerung und die damit verbundene Generalmodernisierung steht heute den Brauern eine sehr modern eingerichtete Braustätte zur Verfügung. Das Huppmann Sudwerk mit einer Ausschlagmenge von 250 hl ist allererste Sahne. Die Sauberkeit in der Brauerei bemerkenswert.

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Zum Brauen werden die Weizenmalze von Schwabenmalz verwendet, gehopft wird ausschließlich mit Aromahopfen.

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Die eingesetzte Nassschrotung hat den Vorteil, dass die Spelzen des Gertenmalzes bei der Schrotung durch die Zweiwalzenmühle kaum beschädigt werden.

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Die Würzen werden in den Gärtanks endvergoren. Das für die Weizenbieraromen wichtige Höhen – Durchmesser – Verhältnis der Gärtanks wurde optimal umgesetzt.

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Nach der Hauptgärung wird das Jungbier zentrifugiert…..

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….. und mit frischer “Speis”, also mit frischer Würze und obergäriger Hefe, im Mischtank vermischt. Danach geht’s ab in die Flasche und wird in derselben endvergoren. Das so gezauberte helle Hefeweizen ist der Star mit 60% vom Gesamtausstoß, gefolgt – ACHTUNG – vom lecker lecker Leichten Weizen! Das Geheimnis der Günzburger Spezialitäten liegt in der obergärigen Hefe, die konsequent nur einmal geführt wird. Georgs Philosophie einfach und genial: ” Die Hefe ist das, was uns ausmacht”.

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Oder anders ausgedrückt: ” Sensorik vor Analytik – denn der Bierlover hat ja auch kein Labor…”. Wie wahr. Bei den Günzburgern steht der Gaumen im Fokus.

Mein Fazit: Flaschengärung – I love it.

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Hopfenhacker oder – Kill Bill

Hopfenhacker

Gestern hat Münchens jüngstes Craftbeer Brauereile eröffnet – der Hopfenhacker. Da wollte ich natürlich dabei sein – und aufi, ab noch Minga – mitten ins Szeneviertel Haidhausen. Dort angekommen, erstmal klingeln…..

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…. und eintreten ins Institut zur….

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Die Hinterhofatmosphäre – sehr cool und absolut szenig. Dort hat sich mein Namensvetter und Braumeisterkollege Werner Schuegraf in einer ehemaligen Bäckerei seinen Traum vom Brauen erfüllt.

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Werner II hat nach seiner Lehre zum Brauer und Mälzer bei der Spatenbrauerei erfolgreich sein Brauerstudium in Weihenstephan absolviert. Brauerfahrung hat er unter anderem auch reichlich bei der Isarbräu und der Fliegerbräu gesammelt.

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Münchens neuester Craftbeer Hotspot ist sehr sehenswert und mega lässig eingerichtet. Werners künstlerisches Talent schlägt nicht nur bei der Bierqualität und der Etikettengestaltung voll durch….

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Das Sudhaus der Fa. JPD hat Werner aufgrund seiner Erfahrung im Brauereianlagenbau echt cool feingetuned. Denn nur mit und durch optimale technische Voraussetzungen lassen sich solche bemerkenswerten Beerflavours zaubern. Werner braut sechs verschiedene Bierspezialitäten, drei qualitativ echt bemerkenswerte craftige Vertreter sind auch dabei. Das West Coast Ale Roter Wuiderer, das Kill Bill, ein würdiger deutscher Wit Bier Vertreter, gebraut mit Kreuzkümmel und Koriander. Und noch das IPL, ein Imperial Pale Lager.  Besonders angeturned hat mich jedoch seine “klassische Biervertreterin” - die Hanf Weisse. Fly fly away…..

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Abgefüllt wird noch von Hand…..

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….aber dafür wird das Bier schon in die heimlich- unheimliche Craftbeermetropole Berlin exportiert und im Meisterstück ausgeschenkt.

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Mein Fazit: Hände hoch oder – Kill Bill. Gebraut mit frischer Bergamotte. LECKER!

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The smooth Operator – Schlossbrauerei Odelzhausen

www.schlossgut-odelzhausen.de

Auf dem Heimweg, gleich hinter München, bin ich auf dieses Schild gestoßen. Da habe ich sofort Jugenderinnerungen bekommen. Während des Studiums in Weihenstephan sind wir oft auf dem Weg nach Hause an diesem heiligen Ort der Brauereien eingekehrt, um den von uns gefeierten Operator zu verköstigen. Also – Blinker links – und – a la Queen: “Don´t stop me now”.

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Nach herzlicher Begrüßung ging´s gleich hinab in die tiefen ehrwürdigen Gewölbe der Schlossbrauerei, vorbei  am Fummel Bunker……..

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…. an gefährlich lauernden Tieren….

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…. zum tief unter der Erde gelegenen 20 hl Sudhaus. Das, soweit mir bekannt, tiefst gelegene seiner Art. Dort hat uns Roman Eidelsburger, seines Zeichens Brauer in der Schlossbrauerei, super kompetent die Feinheiten des Kaspar Schulz Sudhauses Baujahr 2002 erklärt. Roman hat seine Bierbraukunst bei der Kapplerbräu Altomünster erlernt und braut mit viel Herzblut und Sachverstand seit 2012 die drei Leckereien der Schlossbrauerei.

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Die Hauptsorte Helles mit 12% Stammwürze, das Dunkle mit 12,5% und den legendären dunklen Doppelbock Operator mit sportlichen 18,5%. Alle mit dem Infusionsverfahren und der guten Hallertauer Perle. Der Operator wurde 1963 als Festtrunk zur Eröffnung des Münchner Nationaltheaters gebraut.

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Dann stießen wir immer tiefer……

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….und tiefer…

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…bis zu den heiligen Hallen des Gär- und Lagerkellerbereichs vor. Fast kathedralenartig öffnet sich dieser mit top modernen Nerb Lagertanks. Genial!

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Nach der Hauptgärung wird das gute Bier mit Restextrakt aus den Gärtanks in die Lagertanks geschlaucht. Nach ca. 6 Wochen, der perfekten Reifezeit der Odelzhausener Biere, wird dieses glanzfein über den altehrwürdigen Kieselgurschichtenfilter filtriert….

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…. bevor sich das Bier mit dem Schlossbrauerei-Truck auf den Weg zu den Operatorfans macht. Schöööön.

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Mein Fazit: Operator – the best of the best - mit Sülze im Bräustüble - I love it.

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Kommunbräu Kulmbach – the black death

www.kommunbraeu.de

Solltet ihr mal in Kulmbach verweilen, habe ich Euch einen echten Tipp. Auf dem Weg zur Plassenburg, dem historischen Wahrzeichen von Kulmbach, lädt das Kommunbräu zum Umtrunk mit Stärkung ein. Genau richtig gelegen, um sich auf den beschwerlichen, aber lohnenswerten Aufstieg optimal vorzubereiten.

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Das Kommunbräu wurde 1994 geöffnet, nachdem einige der wackeren Bierbürger Kulmbachs sich der Marktmacht der Kulmbacher Brauerei überdrüssig wurden. Ziel war der Erhalt der Biervielfalt und des Kulmbacher kollektiven Bierwissens. So gründeten sie das Kommunbräu, angelehnt an die Tradition der Kommunbrauhäuser der fränkischen Schweiz. Diese wurden von den Kommunen betrieben, um Bürgern mit Braurecht das Brauen auch ohne eigene Brauerei zu ermöglichen.

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So gilt das Kommunbräu als einer der Vorreiter der Hausbrauereibewegung in Deutschland. Auch heute können übrigens immer noch Anteile erworben werden – will heißen – wenn ihr Euch mal als Brauereibesitzer fühlen wollt, oder einen Anteil an dem schönen Kupfersudhaus besitzen wollt - legt los.

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Damals sehr gemütlich eingerichtet, trifft genau dieser Stil den heutigen Zeitgeist.

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Jedes Kommunenmitglied besitzt im Übrigen neben seinem Anteil einen eigenen Bierkrugparkplatz.

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Dann ging´s los mit der Stärkung. Das Dunkle – der absolute Wahnsinn in Kombi mit dem leckeren Scheufele. Ein echter Heilsbringer….

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…. und nach dem zweiten Dunklen war ich mega satt und immer noch durstig. Das Tiefschwarze hat mich mitten ins Herz getroffen….

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…. und beschwingt fröhlich auf die Plassenburg getragen.

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Mein Fazit: Werner, der schwarze Ritter auf der Plassenburg – PROST!

 

 

Waldhaus – Der Naturhopfer aus dem Schwarzwald

www.waldhaus-bier.de

Ich war im Rahmen eines Familienausfluges im wunderschönen Südschwarzwald. Natürlich geht das nicht ohne eine der momentan wohl angesagtesten Brauereien in Deutschland zu besuchen. Angereist bin ich mit dem hauseigenen Helikopter, um den Mythos Waldhaus zu erforschen :-)….

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Los ging es im wunderschönen Kupfersudhaus. Auf die Kupfergefässe wollen und werden die Waldhaus Bierzauberer auch in Zukunft nicht verzichten. Kupfer im Sudhaus ist in Waldhaus alternativlos. Genauso wie der kompromisslose Einsatz von Naturhopfen - in dieser Konsequenz wohl einmalig. Da haben sogar meine Kids gestaunt….

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Um diesen Mythos Waldhaus zu ergründen, hat mich der Chef persönlich durch seine Okkultbrauerei geführt: Dieter Schmid, Dipl. Braumeister Weihenstephan und Betriebswirt, seit 1997 am Ruder des rein familiengeführten Mittelständlers. Im Sudhaus sind wir auch auf einen magischen Kupferspiegel gestoßen…

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Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der erfolgreichste Brauer im ganzen Land :-)?

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Und dann hat er mir eines seiner Geheimnisse gelüftet. Naturhopfen pur in Reinstformat – und von diesem – nur der Beste.

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Im Lagerkeller, einem der modernsten seiner Art in der Betriebsgröße bis 100.000 hl p.a., bin ich aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen. Hier wurde mir einiges klar. Dieters Vater hat schon früh konsequent in beste Technik investiert und somit Dieter und seinen Brauermannen die Voraussetzung für den heutigen Erfolg gegeben. Beste technische Voraussetzung ist Grundlage für beste Bierqualität.

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Diese haben wir natürlich auch gleich vor Ort im Lagerkeller überprüft. Das Haupt- und Hausbier, Waldhaus Diplom Pils frisch gezwickelt und unfiltriert. Unschlagbarer Hopfentraum. Super lecker! Kein Wunder räumt Dieter mit seinem langjährigen Braumeister Herrn Vötter alle relevanten Bierpreise der Welt ab. Vom ITQI in Brüssel, European Beerstar bis zum Bundesehrenpreis der DLG und entwickelt sich deshalb wohl auch seit Jahren gegen den Wettbewerb zweistellig pro Jahr….

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Danach wird der lecker Stoff noch mit sauberster Technik schonend kieselgurfiltriert…

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…bevor wir dann den Abschluss im Brauereigasthof feierten. Ein kulinarisches Highlight, bis in die Schweiz beliebt.

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Aber nicht, ohne Dieters neuste Craftbeerinnovation, den Hopfensturm zu verkosten. Ganz nach dem Motto vom Cheffe persönlich: “Craftbeer ist Bier, bei dem man nicht weiss, was hinten rauskommt”. Dieter, nicht nur dieser Sud ist mega lecker – ein echter Hopfensturm.

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Mein Fazit: Mythos Waldhaus – Die Qualitätsfanatiker aus dem Schwarzwald - oder – dem Naturhopfen sei Dank. Und Dir, lieber Dieter ebenso.

Günther Bräu – wie ich mich freu

www.guenther-braeu.de

Oh du wunderschönes Franken. Habe im Rahmen des Biersommeliertreffens in Bayreuth und Kulmbach das Programm durch einen Besuch bei meinem Weihenstephaner Studienkollegen Peter Günther in Burgkunstadt erweitert. Ziel des Besuchs war die Besichtigung seiner neuen Braustätte außerhalb des alten Stadtkerns im neuen Industriegebiet und der historischen Braustätte innerhalb desselben.

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Herzlich war das Wiedersehen am Brauereieingang. Bräuer, wie wir Peter seit dem Studium nennen, hat die Brauerei inklusive Flaschenabfüllung und Verwaltung 2004 verlegt.

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Die Generalplanung hat das Ingenieurbüro Gaissmaier zu Bräuers vollster Zufriedenheit übernommen. Dieser historische Schritt der Brauereiverlegung wurde technisch wie betriebswirtschaftlich detailliert vorgearbeitet und optimal realisiert.

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Das neue Sudhaus arbeitet energieoptimiert, d.h. die Sude werden vollautomatisch unter allen Gesichtspunkten neuester technologischer Aspekte im Infusionsverfahren gebraut, also ohne Teilmaischekochung. Die Spezialmalze, die Bräuer gerne bei den meisten seiner Bierspezialitäten einsetzt, bezieht er von der Mälzerei Ireks gleich um die Ecke aus Kulmbach.

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Vergoren werden die Leckereien in den bewährten Edelstahlgärtanks, die schon in der alten Brauerei seit 1990 ihren Dienst getan haben. Die Hauptsorte ist sein Pils, seit 1999 wird auch obergäriges Weissbier vergoren.

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Frisch aus dem Lagertank gezwickelt und ambulant verkostet haben wir mein Lieblingsbier aus dem Hause Günther, das untergärige 1998 erstmals eingebraute Bernsteinbier. Super süffig und mega lecker entwickelt sich das Gebräu immer stärker auch außerhalb seines Kernabsatzgebiets um Kulmbach.

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Bemerkenswert ist die Ausstattung des Flaschenkellers für die Brauereigröße von ca. 10.000hl p.a.. Hochmodern und sehr effizient.

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Dann ging es in die ein paar hundert Meter entfernte ehemalige Brauerei im historischen Stadtkern von Burgkunstadt. Seit 1840 wurden hier die Bierwürzen vergoren, die ehemals im Kommunbrauhaus gebraut wurden. Vor Ort wurde seit Erstellung des Sudhauses 1952 gebraut.

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Bräuer braut seit 1991 im elterlichen Betrieb, nachdem er die Brauerlehre 1982 als bester Deutscher Brauerlehrling abgeschlossen hat und sich 1991 mit seinem Abschluss zum Dipl. Braumeister Weihenstephan die Brauerkrone aufgesetzt hat.

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Nostalgisch und in die gute alte Bierzeit zurückversetzt habe ich mich im Innenhof gefühlt. Der Blick auf die  Brauerei mit Malzboden und Sudhaus, klassisch und nur noch sehr selten zu finden.

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Beeindruckend die Direktbefeuerung des alten Sudhauses. Hier haben wir uns richtig vorstellen können, wie mühsam es Bräuer beim Anfeuern der Maischepfanne mit Holzscheiten gehabt hat. Insbesondere nach intensiven Bierverkostungen an Abenden davor…

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Durch das Brauen mit historischer Anlagentechnik aus altehrwürdigen Zeiten hat sich Bräuer ein unglaubliches Wissen und Erfahrung angebraut. Diese  Erfahrung schlägt spätestens beim Trinken seiner Bierspezialitäten als bemerkenswerte Qualität wieder am Gaumen auf.

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Sehr schön und absolut sehenswert der alte Läuterbottich mit Läutergrand, mit dem die Abläuterungsgeschwindigkeit und somit auch die Glanzfeinheit der Würzen beeinflusst wurde.

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Ein Highlight für jeden Bierlover und Genussmenschen ist der Besuch der historischen Brauereigaststätte neben der alten Brauerei, die noch heute von Bräuers Mutter geführt wird. Bekannt für die Bierraritäten aus dem Hause Günther und die leckeren Göckele…..

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Mein Fazit: Bräuer sei Dank – Burgkunstadt gleich Bierkunstadt. Schön wars!

Beer meets Whisky – im Getreidehimmel

Beer & Whisky? Das hört sich für mich als Bier-Ultra fast so an wie Fremdgehen. Habe mich auf die neue Romanze trotzdem eingelassen, nachdem mich der ausgewiesene Stuttgarter Whiskykenner und Cheffe vom Jazzclub Bix, Jens Ölkrug, dazu bei unserem gemeinsamen Pretasting in der Imme überredet hatte. Dort haben wir fünf verschiedene Biere mit fünf ausgesuchten Whiskys gepaart und diese gestern live on stage im Bix vor vielen interessierten Bier- und Whiskylovern präsentiert.

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Als erstes Herrengedeck haben wir Schönbuch Jäger Spezial, ein altväterliches Exportbier mit 5,7 Vol.%, mit Glenrothes sherry cask reserve gereicht. Zuerst das lecker Bier auf die Zunge gelegt und dann den edlen Schotten drüber laufen lassen. Ein WOW ging durch den Saal. Malt – the same heart of the thing – war hier ganz deutlich zu schmecken.

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Weiter ging es mit Torpedo IPA und Auchentoshan three Wood. Der Whisky hat sofort die geile Hopfenbittere des IPA wegezaubert. Mega Kombi war die zwischen dem Schönbuch Weizenbock oak aged, will heißen neun Monate im Bourbon Fass gereifter Weizenbock, und dem Knob Creek rye. Die Potenzierung der Potenzierung zwischen Vanille und Bananenaromen. Supergeil!

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Danach haben wir Fullers London Porter mit Ardmore traditional cask vereint und als Hammer Abschluss mein Lieblingsbier Trappistes Rochefort 8 mit Laphroaig quarter cask. In diesem letzten Akt ging das Spiel anders herum. Hier haben wir zuerst den Whisky auf die Zunge gelegt und dann das Rochefort drüber gelassen. Unglaublich. Der Schweigemönch hat den intensiven Torfcharakter des Whiskys weggeblasen bevor nach einem kurzen Glücksgefühl der Torf klammheimlich mit voller Wucht wieder um die Ecke kam.

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Mein Fazit: Beer & Whisky – Fremdgehen leicht gemacht.